Tintenherz - Das Hörspiel

Tintenherz - Das Hörspiel
Von: Cornelia Funke

Hörprobe (bitte Titel anklicken): 

Regie: Frank Gustavus
Sprecher/in: Peter Kaempfe, Cathlen Gawlich, Rainer Strecker, u.v.a.
Musik: Jan-Peter Pflug
Lesefassung: Frank Gustavus
Genre: Hörspiel
Laufzeit: ca. 160 Minuten  Produktion / Verlag: Oetinger Media GmbH
Produktionsjahr: 2013
Erscheinungsdatum: Herbst 2013
ISBN: 978-3-8373-0637-8

„Objekt der Begierde“ ist in dieser Geschichte das Buch „Tintenherz“. Damit muss sich der begnadete Vorleser Mortimer, genannt Mo, immer wieder heftig auseinandersetzen. Denn vor langer Zeit hat er unfreiwillig eine Bande von Schurken aus diesem Buch „herausgelesen“. Die treiben nun in der Gegenwart ihr böses Spiel. Sie sind nicht nur auf der Jagd nach allen restlichen Tintenherz-Exemplaren, sie wollen auch Mo, den sie als „Zauberzunge“ bezeichnen, und seine zwölfjährige Tochter Meggie in ihre Gewalt bringen, um sich Reichtümer aus anderen Büchern herauslesen zu lassen. Ständig sind Vater und Tochter deshalb zusammen mit der bibliophilen Tante Elinor auf der Flucht vor den Halunken Capricorn, Basta und dem zwielichtigen Staubfinger, der sich nach der Tintenwelt zurücksehnt. Dabei begegnen sie Fenoglio, dem Verfasser von Tintenherz. Verzweifelt versuchen sie nun einen Weg zu finden, wie man Capricorn und seine Bande wieder in das Buch „zurücklesen“ kann.

Begründung der AUDITORIX Fachjury

Der Versuch, Cornelia Funkes „Liebeserklärung an das Medium Buch“ in eine Hörspiel-Version umzusetzen, kann als sehr gelungen bezeichnet werden. Das aufwändig produzierte Fantasy-Stück erweist sich als ausgesprochenes Kopf-Kino und lässt durch seine ausgezeichnete Bearbeitung und Inszenierung eine Fülle fantastischer Orte, schräger Figuren und spannender Geschehnisse entstehen. Das Sprecher-Ensemble, von dem Peter Kaempfe (Capricorn), Robin Brosch (Mo), Leonie Landa (Meggie), Rainer Strecker (Staubfinger) und Stephan Schad (Erzähler) besonders zu nennen sind, zeichnet sich dabei durch sein stimmiges Zusammenspiel aus. Nicht zuletzt erweisen sich die Geräuschwelt und die sensibel verwendete Musik von Jan-Peter Pflug als ausgesprochen hörenswert. Kurzum: eine Produktion, die die Zuhörenden auf eine spannende Fantasie-Reise mitnehmen kann.

Altersempfehlung der Jury: ab 12 Jahren