Kommissar Gordon – Der letzte Fall?

Kommissar Gordon – Der letzte Fall?
Von: Ulf Nilsson

Hörprobe (bitte Titel anklicken): 

Die Kröte Gordon und die Maus Buffy sitzen im Polizeikommissariat und lösen wie immer schwierige Fälle. Sie sind ein eingespieltes Team mit verschiedenen Fähigkeiten. Der letzte Fall von Kommissar Gordon behandelt die Frage nach Gut und Böse. Die Tiere im Wald sind unruhig und gereizt. Die schlechte Stimmung kommt daher, dass es von der Elster üble Nachrede gibt. Sie lauert darauf, dass andere Fehler machen, die sie dann herumposaunen kann. Gordon philosophiert über gut und böse und fasst das Gesetzbuch zusammen in gute Taten, unabsichtliches Handeln und schlechtes Handeln. Das ist notwendig, weil Buffy das Gesetzbuch noch nicht lesen kann, aber Gordon in Rente gehen möchte. Sie stellen sich auch die Frage, warum jemand böse handelt und wie schnell sich Stimmungen durch Rachegedanken zum Schlechten verändern. Konkret wird dann die Elster verurteilt und ebenfalls die Krähe, die mit den Demütigungen der Elsterkinder begonnen hat.

Begründung der AUDITORIX Fachjury

Die Handlung ist lehrreich, aber nicht moralisierend. Komplizierte Fragen – was ist Recht, was Unrecht? – werden kindgerecht in der detektivischen Arbeit von Gordon und Buffy dargestellt und auf das eigene Gefühl für ‚verboten‘ und ‚erlaubt‘ bezogen. Alles ist wunderbar konkret, weil den Kindern das Thema aus eigener Erfahrung bekannt ist. Die akustische Umsetzung lässt wenig zu wünschen übrig, weil sowohl die Musik als auch die sparsam eingesetzten Geräusche mit dem Inhalt korrespondieren. Die Stimmen des Erzählers Ulrich Noethen sowie vieler weiterer Sprecher*innen treffen den Typ der dargestellten Person genau und machen den Hörtext zu einem vergnüglichen Hörerlebnis.

Altersempfehlung der Jury: ab 6 Jahren